Bloggen und der Sieg über die Evolution

Der Kollege Jochen Breitwieser und ich haben uns in der zweiten Auflage unseres PR-Fachbuchs ja gewissermaßen als Apologeten der neuen, digitalen Kommunikationswege geoutet. Dass derlei Bekenntnisse auch nach hinten losgehen können, beweist eine Mail von einem aufmerksamen Leser, die ich heute per Xing bekam. Darin wurde ich – völlig zu recht – gefragt, wie es denn um aktuelle Beiträge von uns im Netz bestellt sei, beispielsweise in diesem Blog. Ich musste ehrlicherweise antworten, dass wir für regelmäßige Beiträge bislang zu wenig Zeit hatten.

Anschließend kam dann – nicht ganz unironisch – die Frage auf, ob der Mensch in seiner bisherigen Evolution überhaupt schon bereit sei für das digitale Zeitalter (Stichwort Multitasking). Zwar gibt es Propheten wie den hochgeschätzen Jeff Jarvis, für den die Existenz im Netz ja eine Grundvoraussetzung für (geschäftlichen) Erfolg ist. Allerdings ist auch der Einwand des nicht minder geschätzten Kollegen Klaus Eck nicht von der Hand zu weisen: Vielen Führungskräften fehlt schlichtweg die wichtigste Ressource für eine derart intensive Kommunikation im Netz – nämlich Zeit.

Wir persönlich geloben jedenfalls Besserung – Evolution hin oder her.

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