Zwei Preisfragen mit Antworten

Frage 1: Wie kriege ich einen Journalisten oder Blogger dazu, auf meinen Pitch zu reagieren?

Antwort 1: Arbeiten Sie den Pitch in einen bereits bestehenden email-Dialog ein.

Frage 2: Was ist nun der beste Weg einen solchen Dialog aufzubauen?

Antwort 2: Wenn Sie einen Bericht sehen oder lesen, der von für Sie interessanten Autoren verfasst ist, schreiben Sie ein kurzes email. Loben Sie den Bericht, erwähnen Sie, was Sie daran interessant finden. Egal, ob der Bericht etwas mit Ihrem Unternehmen zu tun hat, oder nicht.

Nehmen Sie sich die Zeit dafür, solange Sie nicht unter Druck stehen, damit die Vorarbeit getan ist, wenn Ihr Boss oder Ihre Kunden auf eine Platzierung drängen.

Und so gehen Sie es an:

  1. Nehmen Sie sich zwei Minuten zwei- bis dreimal pro Woche, um ein paar solcher emails abzuschicken. Der Berichterstattung Ihrer “Targets” folgen Sie idealerweise ohnehin., selbst wenn Sie gerade nicht an einen Pitch denken. BESONDERS wenn sie gerade nicht vorhaben, diese bestimmt Person zu pitchen.
  2. Oftmals werden Sie eine Antwort erhalten,  oder ein “Danke” für Ihr Mail (viele Journalisten freuen sich wirklich über Lob). Wenn es eine Möglichkeit für Sie gibt, den Austausch am  Laufen zu halten, prima. Vielleicht stellt man Ihnen eine Frage oder stellt ein neues Thema vor. Wenn nicht, drängen Sie nicht!
  3. Wenn Sie in den kommenden 2-3 Wochen einen passenden Pitch haben, senden Sie ihn an den Journalisten oder Blogger, indem Sie auf sein letztes email antworten. Möglicherweise erinnert sich der Journalist an die Betreff-Zeile Ihres letzten Austauschs und liest Ihr email.  Ihre vorangegangene Unterhaltung bestärkt zudem Ihre Glaubwürdigkeit als jemand, der sich nicht nur dann meldet, wenn er etwas braucht.

Dieser Ansatz hat für uns bereits einige Male funktioniert, besonders bei übergreifenden Tageszeitungen.

Und, als letztes Beispiel:  letzte Woche las ich eine sarkastische Kolumne und nahm an, dass ein Großteil der Leser die Ironie nicht verstehen würde. Also schrieb ich dem Verfasser ein kurzes email mit den Worten “immerhin einer, der den Witz verstanden hat und lustig fand”.  Zurück kam postwendend eine Nachricht des Journalisten : “das sind dann schon zwei unter Tausenden…”

Kurz darauf gab es tatsaechlich etwas, das zu seiner Berichterstattung passte. Ich antwortete auf seine Antwort und wer haette es gedacht: . meine Geschichte erschien in der Sonntagsausgabe.

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