5 Gründe, warum negative Kommentare Ihrem Blog und Ihrer (Online-) Pressearbeit helfen

Was wäre das liebe Internet ohne die vielen, vielen Kommentare in Blogs, News und Videos?
User-Kommentare sind das Salz in der Social Media-Suppe. Wir alle lieben Kommentare und Feedback zu unseren eigenen Artikeln und Postings – wenn sie denn positiv sind. Genau hier beginnt häufig das Problem: Wie geht man mit negativer Kritik um? Zurück bashen? Löschen? Kommentar-Funktion deaktivieren?

Das ist die eine Möglichkeit. Die andere lautet: Umarmen Sie Ihre Kritiker. Denn tatsächlich haben auch negative Kommentare (so lange sie nicht beleidigend sind) positive Seiten. Als da wären …

1. Nur die Unbekannten und Unwichtigen werden nicht kritisiert
Googeln Sie mal die Begriffe „Fuck Microsoft“. Die geschätzten zwei Millionen Treffer zeigen anschaulich, welche Rolle der Konzern in unser aller Leben spielt. Es ist ganz einfach so: Wachsendes negatives Feedback ist ein Zeichen von wachsender Bedeutung.

2. Kritische Kommentare sind populäre Kommentare
Häufig sind es gerade die negativen Äußerungen, die bei den Lesern auf besonders große Resonanz stoßen – und wichtige Debatten von großer Reichweite entfachen!

3. Vielleicht liegen Sie falsch
Jeder von uns macht Fehler. Vielleicht haben Sie bei Ihrem Eintrag, bei Ihrer News oder Ihrem Produkt einen (für die Leser und Konsumenten) wichtigen Punkt übersehen? Social Media mit all seinen Funktionen bedeutet Austausch – eben Mehrweg-Kommunikation. Auch wenn das, was zurückkommt, mal negativ ist.

4. Negative Kommentare beweisen Ihre Toleranz
Das Internet ist voller manipulierter „Wow!“-Kommentare – mit der Konsequenz, dass wir vielen einfach nicht mehr glauben. Wenn Sie negative Kommentare stehen lassen oder sich sogar konstruktiv mit Ihnen auseinandersetzen, beweisen Sie, dass Sie Ihre Leser und deren Standpunkte respektieren.

5. Negative Kommentare sind Content
Auch eine negative Äußerung ist Inhalt – und ohne Inhalte gibt´s kein funktionierendes SEO.

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5 Antworten zu “5 Gründe, warum negative Kommentare Ihrem Blog und Ihrer (Online-) Pressearbeit helfen

  1. Pingback: Wochenwelt (7) « Medienlotse

  2. Ich besuche Ihren Blog regelmäßig und mir gefällt, was Sie auf Ihren Seiten anbieten. Bei Ihnen gibt es immer interessante Reports über zahlreiche coole Themen und Tendenzen. Darüber hinaus haben Sie einen ansprechenden Schreibstil. Ich lerne stets etwas dazu bei der Lektüre Ihres Blogs. Dafür ganz herzlichen Dank. Machen Sie weiter so, halten Sie das hohe Nieveau Ihres Angebotes aufrecht. Weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

    So in der Art? Ist das Kritik genug? Solche und ähnliche nichtssagende Kommentare finde ich zunehmend in Blogs, nur um Backlink zu generieren.

    Warum wird da wohl vorzugsweise positiv geschrieben? Weil Kritik einfach nicht gut ankommt und eben nur selten stehen bleibt.

    Aber jetzt mal ganz ehrlich: Eure Beiträge sind tatsächlich informativ und lehrreich. Allerdings finde ich einiges zumindest wert, kritisch hinterfragt zu werden. Das gilt auch für Euer Buch.

    • Hey Mia,

      Danke fuer Deinen guten Kommentar und die ergaenzende Perspektive. Du hast absolut Recht: viele Leute kommentieren einen Blogbeitrag oder andere Social Media Foren mit einem belanglosen Zweizeiler, um dann mehr oder weniger geschickt einen Link zu ihrem eigenen Blog, ihrer Firma etc. einzubinden.

      Diese Art von Teilnahme hilft zwar meistens der Diskussion nicht besonders weiter, ist aber natuerlich trotzdem legitim. Warum auch nicht? Ab und zu kann man sowas schon machen. Wir empfehlen aber niemandem, ausschliesslich auf diese Art von inhaltslosen Kommentaren zu setzen, um Traffic zu generieren. Der Nutzen – und die Gefahr – solcher Beitraege liegen durch ihre Seichtheit naemlich nah beieinander: wenn wir solche offensichtlichen „Backlink-Beitraege“ sehen, zucken wir nur kurz mit den Schultern, aber klicken wir auf den Link? Tun wir natuerlich meistens nicht, wenn wir schon am Beitrag sehen, dass der Autor nicht besonders geistreich/kontrovers/interessant ist – warum also sollten wir Zeit damit vergeuden, auf die entsprechende Site zu gehen? Schlimmer: man kann sich damit sogar einen richtig schlechten Ruf schaffen und seinen Namen „verbrennen“ wenn man diese Taktik konstant anwendet.

      Wenn Du zum Beispiel auf Deiner Site http://www.bueninghome.de einen Blog haettest, haetten wir Dir da gerne ein Kompliment fuer den guten Kommentar hinterlassen. Also: schnell ‚mal eine Moeglichkeit zur Diskussion einrichten.
      🙂

  3. An sich n cooler post, aber kannst beim nachsten mal n bisschen detailierter sein?

  4. Pingback: Wochenwelt (7)

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